Grindelwald, 20. Februar 2025 – Ende Januar 2025 eröffnete in Grindelwald ein neues Schmuckstück – die von den Bergsteigern aus Japan inspirierte «Grindellodge». Mit zwanzig Zimmern und einem japanischen Restaurant ergänzt das Bed&Breakfast-Haus das «The Glacier»-Portfolio.
Das erfolgreiche Hospitality-Konzept von Justine und Jan Pyott wächst weiter. An der prominenten Adresse des ehemaligen Hotels Lauberhorn erstrahlt die «Grindellodge» mit sanfter Sakura-Eleganz und erzählt die Geschichten zahlreicher japanischer Bergsteiger. Yuko Maki, der 1921 die Erstbesteigung des Mittellegi-Grats am Eiger gelang, Prinz Chichibu, der in den 1920er-Jahren viele Berge in der Region bestieg, und die Japaner, die 1969 die Direttissima durch die Eigernordwand meisterten, prägen das Konzept der «Grindellodge».
Alle japanischen Bergsteiger nutzten – wie in der japanischen Umgangssprache bis heute bekannt – den «Bhend Pickel», der vom Dorfschmied aus Grindelwald bis heute handgefertigt wird. Als weitere Hommage an Japan findet auch Matsumoto, die Schwesterstadt von Grindelwald, ihren Platz in der «Grindellodge».
Diese Verbindung aus Tradition, Eleganz und japanischer Inspiration spiegelt sich auch in den Zimmern wider. Die «Yama»-Zimmer, -Suiten und ein Loft für vier Personen bieten einen spektakulären Blick auf die Eigernordwand – denn «Yama» bedeutet auf Japanisch «Berg». Weitere Doppelzimmer, wahlweise mit oder ohne Balkon, ergänzen das Angebot der insgesamt 20 Unterkünfte. Sie richten sich an verschiedene Zielgruppen, vom Single Traveller bis hin zur Familie. Allen Zimmern gemein sind die bequemen Kingsize-Betten, Klimageräte, LCD-Fernseher, Nespresso-Maschinen und wohltuende Rituals-Pflegeprodukte. Zarte Rosa- und Weisstöne schaffen eine angenehme Leichtigkeit in den lichtdurchfluteten Räumen.
Das Hotelierpaar aus Grindelwald überwachte fünf Monate lang die Renovierung und legte dabei grossen Wert auf die kleinen, feinen Details.
Erstes japanisches Restaurant in Grindelwald
Auch im Erdgeschoss der Grindellodge, aber als eigenständiger Betrieb, herrscht japanische Stimmung. Das authentische Restaurant «Umami», das zeitgleich mit dem Hotel eröffnet, wird vom Tokioter Koch Shota Hasegawa mit äusserster Aufmerksamkeit geführt. Sein «Japanese Ramen & Sushi»-Menü bietet köstliche Nudelsuppen und frisches Sushi. Auch die Donburi-Reisschalen und die krossen Tempura erfreuen Auge und Gaumen. Als erstes japanisches Restaurant in Grindelwald ist das «Umami» sowohl Hotelgästen als auch externen Besuchern zugänglich – ein kulinarisches Highlight, das die langjährige Verbindung des Ortes mit Gästen aus Nippon würdigt.
Boutique-Hotel mit preisgekrönter Küche in Gehweite
Im Jahr 2017 begannen die Pyotts ihre Mission als Hoteliers in Grindelwald. Zunächst bauten sie das ursprünglich 1864 gegründete Hotel Glacier um und erweiterten es mit zusätzlichen Zimmern, einem Spa und einem Weinkeller. Als Boutique-Hotel & Restaurant im Chaletstil begeistert es seitdem wieder Touristen von nah und fern. Im Jahr 2024 errang das Hotel einen Michelin-Schlüssel, im Fine-Dining-Restaurant sind 16 Gault-Millau-Punkte sowie eine Goldmedaille des Vinum Magazins für die Weinkarte prämiert.
Ausserdem tragen die Ferienwohnungen «Grindelhomes» dem zunehmenden Bedürfnis nach unabhängiger Selbstversorgung Rechnung. Die Apartments befinden sich an bester Lage mit Eiger-Blick. Sie bieten viel Platz, Privatsphäre, doch auf Wunsch auch Concierge und private Chef-Service.
Nachhaltiges Hotelprojekt in Arbeit
Das ehemalige Hotel Alfa ist «work in progress». Hier entsteht am Dorfeingang das «Grindelhuus» – gleich am Terminal der modernen V-Bahn zur Station Eigergletscher oder weiter zum Jungfraujoch, dem höchstgelegenen Bahnhof Europas. So wird das geplante «Grindelhuus» ebenfalls ein zukunftsgerichtetes Projekt, das nicht nur auf überzeugendes Interior-Design, sondern mit eigener Solaranlage auch auf nachhaltige Energieträger zurückgreift. Justine und Jan Pyott treiben Innovation in Grindelwald weiter voran und setzen Standards in der lokalen Hotellerie.
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